Kap. 55: Kleidung und Schuhe der Brüder

Lesung aus der Regel des heiligen Benedikt vom 8. Dezember 2015

  1. Als Bettzeug genügen Matte, Tuch, Decke und Kopfkissen.
  2. Der Abt durchsuche häufig die Betten, ob sich dort nicht Eigenbesitz finde.
  3. Wenn sich bei einem etwas findet, das er nicht vom Abt bekommen hat, treffe ihn strengste Strafe.
  4. Um dieses Laster des Eigenbesitzes mit der Wurzel auszurotten, muss der Abt alles Notwendige geben:
  5. Kukulle, Tunika, Socken, Schuhe, Gürtel, Messer, Griffel, Nadel, Tuch, Schreibtafel: so kann sich keiner damit entschuldigen, es habe ihm etwas Notwendiges gefehlt.
  6. Der Abt erwäge aber immer jenen Satz der Apostelgeschichte: „Jedem wurde so viel zugeteilt, wie er nötig hatte.“
  7. So berücksichtige der Abt die Schwäche der Bedürftigen, nicht die Missgunst der Neider.
  8. Doch bei allen seinen Entscheidungen denke an die Vergeltung Gottes.

Die Regellesungen sind entnommen aus:

Die Regel des heiligen Benedikt Herausgegeben im Auftrag der Salzburger Äbtekonferenz 1. Auflage 2006 © Beuroner Kunstverlag, Beuron

Beuroner Kunstverlag - Regelausgaben

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