„Ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen“ – von Jörg Johannes Schwöppe / Oblate von Osnabrück.

Brüchiger Untergrund – „Ich war fremd…“ (Mt 25, 35)
Zwischenmenschliche Brüche spielen für mich seit meiner Kindheit eine bedeutsame Rolle. Trotz oder gerade wegen „erfolgreicher“ äußerer Entwicklungen und „Karriere“ blieb immer ein innerer Abgrund dunkelkalt und gefühlt bodenlos, doch geschickt überdeckt von sozialen und weltlichen „Sicherheiten“. Obwohl in der Rückschau Gott immer wieder geduldig Hinweise gab, die innere Verletztheit aus früheren Zeiten als heilungsbedürftig anzunehmen, brauchte es noch weitere Einschläge in meine bunt colorierte Herzensmauer. 2013 schließlich – vor dem Hintergrund dramatisch erlebten Beziehungsgeschehens im Alter von 45 Jahren – wurde sie ganz heruntergerissen und ich erlebte heilsam, dass ich „nicht tiefer fallen konnte als in Gottes Hand“!

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